Inhumans – Erben der Macht Variant Cover (limitiert auf 222 Stück)

Nachdem ich die letzten Tage, sehr damit beschäftigt war meine Massen an neu angekommenen Funko Pop Figuren für die Homepage zu ordnen und ein paar, die ich aus meiner Sammlung verkauft habe, auszusortieren, habe ich jetzt endlich mal wieder die Zeit gehabt, einen Comic zu lesen. Eigentlich hatte ich gestern schon die Zeit und habe den Sammelband zu Civil War gelesen. Aber irgendwie ist die Story schon so alt (eigentlich ja nur ein paar Monate aber irgendwie ist das alt :-D), dass ich da nicht wirklich eine Review zu schreiben möchte. 

Inhumans – Erben der Macht enthält die Hefte Inhumans: Once and future Kings 1 bis 5.

Die Handlung spielt auf Attilan. Black Bolt ist noch kein König und der Planet existiert noch. Nach dem Tod seiner Eltern wurde ein Thronverwalter eingesetzt, der das Land regieren soll, bis Maximus oder er alt genug sind, diese Verantwortung zu übernehmen. Der Staat funktioniert nur so gut, weil die Kree einen sogenannten Sklavenapparat hinterlassen haben, der Menschen zu sogenannten Alpha-Primitiven, willenlosen Sklaven, macht, die für die Inhumans arbeiten. Jedoch scheinen sie nicht ganz so willenlos zu sein, da es zu einem Aufstand kommt. Maximus, Black Bolt und der König werden angegriffen und überleben den Angriff knapp. Es scheint eine von außen gelenkte Verschwörung unter der Alphas zu geben. Es dauert nicht lange, da trifft Black Bolt auch auf den Anführer. Einen gebildeten Alpha, der die beiden zusammen mit Medusa und der Hilfe von Lockjaw auf die Erde „entführt“. Eigentlich ist es keine Entführung, sondern vielmehr eine Reise unter falschen Vorzeichen. Der König schickt sofort seinen Vize, den Sucher und Karnak auf die Erde, um die drei zu suchen. Doch der scheint sein eigenes Spiel zu spielen. 

Das Cover finde ich cool, aber eigentlich hat es überhaupt gar nichts mit der Handlung zu tun. Zwar zeigt es die Hauptfiguren dieses Bandes, aber im Endeffekt in ihren Kostümen, die sie erst viel später anziehen werden. Trotzdem vergebe ich für das Cover 7 von 10 Punkte. 

Der Titel „Erben der Macht“ ist aber wiederum passend zu der Handlung. Wir erfahren, wie Black Bolt König der Inhumans wird und er zeigt uns, wie es vor seiner Zeit als König auf Attilan zuging. Wir sehen quasi, wie sein Erbe ausgesehen hat. Für den Titel vergebe ich 8 von 10 Punkte. 

Die Zeichnungen sind guter Marvel Standard. Nichts wildes. Ein wenig holen die Zeichnungen zu den Lockjaw Mini-Comics die wirklich als Comic-Strip gezeichnet sind. Für die Zeichnungen vergebe ich deswegen 8 von 10 Punkte. 

Die Story ist cool. Sie ist mal was anderes. Wir erleben, wie Black Bolt König wurde und vor allem, was ihn als König ausgezeichnet hat. Wir sehen auch, dass der Wahnsinn Maximus einholt und vor allem sehen wir auch, dass Black Bolt anscheinend nicht die erste Wahl von Medusa gewesen war. Es fügt sich einiges zusammen, was ich wirklich gut finde. Auch die Rahmenbedingungen sind echt gut. Die Autoren setzen sich indirekt mit einem Thema auseinander, was die USA über die Jahrhunderte geprägt hat. Der Sklaverei. Inhumans sind ja vom Grundsatz her nichts anderes als Menschen mit einer bestimmten DNA, die durch die Terrigen aktiviert wird und sie dann mit Kräften ausstattet. Sie sehen sich somit auch als die besseren Menschen. Die normalen Menschen setzen sie zumindest auf ihrem Planeten als Sklaven ein. Historisch gesehen, gibt es so was immer wieder. Black Bolt hat in diesem Band ein wenig von Abraham Lincoln, der die Sklaverei verbot. Schön verpackt. Für die Story vergebe ich 8 von 10 Punkte. 

Den Band zu lesen hat Spaß gemacht. Etwas unnötig fand ich den Kampf mit Spider-Man, da hab ich auch irgendwie etwas abgeschaltet. Auch wenn er die Intrigen verdeutlicht, denen Black Bolt, Medusa und Maximus ausgesetzt waren. Für die Unterhaltung vergebe ich 7 von 10 Punkte. 

Insgesamt vergebe ich für Inhumans – Erben der Macht 38 von 50 Punkte. 

Preis-Leistungs-Verhältnis

Der Band kostet in dem Variant 18 Euro. Dafür kriegt man 5 Hefte. Ich denke, dass das in Ordnung geht. Das Preis-Leistungs-Verhältnis würde ich bei ca. 75% sehen. 

Leseumfang

Ca. 1,5 Stunden. 

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